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Zurück zur Zeit von anno dazumal 1950, 1910!
Versuchen Sie zusammen mit Familie und Freunden einmal, für einen Tag Ihr geliebtes Velo (Entschuldigung: Bike) im Tal zu lassen oder auf dem Autodach. Vielleicht finden Sie sogar altmodische Wanderhosen und eine alte Baumwolljacke, versetzen Sie sich in eine andere Zeit…
Ohne doppeltstossgedämpften Titaniumrahmen, Lithiumjonen-Brushless-E-Motor getriebenes Supergefährt, ohne Helm und GPS und neongelbe Bikersuits und Bienenbrillen und Heart-Rate-Monitor und ohne Scheibenbremsen und Rückenpanzer und Neoprenhandschuhe…
Es sei mir bitte Niemand böse, hier spricht der Arzt: nur zu Fuss können Sie bio-logisch entschleunigen. Selbst habe auch ich vor 25 Jahren schon per 10-Gang-Kettler-Alurad mit Schutzblech wilde Gebirgswege befahren und erstaunte Alpinisten erschreckt… Dann hat parallel zur Bike- und allgemeinen Mobilitäts-Revolution in mir eine Retro-Entwicklung eingesetz. Das Velo nutze ich heute selektiv im Ort, auf Fahrwegen und für die Hochjagd im Talboden, vor allem um abends den langen Rückmarsch abzukürzen.
Nehmen Sie den Weg unter die Füsse, nicht unter die Räder. Damit geben Sie sich die nötige Zeit von einer Stunde, um in der Zeitinsel Zuort Zu Fuss wirklich anzukommen...
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